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Microsoft
behebt mit 8 Bulletins am gestrigen Patchday insgesamt 23 Schwachstellen.
Allein ein Update für den Internet Explorer stopft schon acht
kritische Lücken. Eine weitere kritische Lücke schließt
ein Update für .NET beziehungsweise Silverlight, bei der bereits
der Besuch einer präparierten Webseite ausreicht, um Schadcode
untergeschoben zu bekommen. Diese Lücke lässt ich laut
Microsoft auch zum Kompromittieren eines Servers missbrauchen, wenn
ein Angreifer präparierte ASP.NET-Seiten auf einen Internet
Information Server hochladen und ausführen kann.
Die anderen Updates beseitigen Schwachstellen in Microsoft Active
Accessibility, Windows Media Center, dem Windows Kernel, dem Host
Integration Server, dem Windows Ancillary Function Driver sowie
Forefront Unified Access Gateway (UAG) und werden von Microsoft
als wichtig eingestuft. Zwar ermöglichen einige dieser Lücke
ebenfalls das Einschleusen und Ausführen von Code, allerdings
ist dabei etwas mehr Benutzerinteraktion als etwa bei den Lücken
im Internet Explorer erforderlich. Microsoft hat auch wieder Schwachstellen
gepatcht, die auf Binary Planting zurückzuführen sind,
also das unsichere Laden von DLL über Netzwerkfreigaben.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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