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Auf der Webseite des Kreditkartenunternehmens American
Express hat der Sicherheitsexperte Niklas Femerstrand eine Lücke
entdeckt, durch die Angreifer unter anderem Login-Daten von Kreditkartenkunden
stehlen können. Mittels manipulierter Links erlaubt die Cross-Site-Scripting-Lücke
(XSS) es Angreifern, dem Browser des Opfers beliebigen JavaScript-Code
unterzuschieben. Im Kontext der American-Express-Website wird der
Code dann ausgeführt. Der Angreifer kann dadurch etwa beim
Login die eingegebenen Zugangsdaten auslesen, das Cookie stehlen
oder dem Opfer Schadsoftware unterschieben.
In einer Debug-Funktion, die ungeschützt über Internet
erreichbar und anfällig für Cross-Site-Scripting ist,
befindet sich die Lücke. Da American Express auf der Homepage
keinen kompetenten Ansprechpartner für Sicherheitsfragen angibt,
konnte Femerstrand das Unternehmen im Vorfeld nicht erreichen und
auf das Problem aufmerksam machen. In der Hoffnung, das Unternehmen
dadurch zum Handeln bewegen zu können, hat sich der Sicherheitsexperte
dazu entschlossen, die vollständigen Details über die
Lücke zu veröffentlichen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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