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Das mit den bereits im August veröffentlichten Updates auf
die LibreOffice-Versionen 3.4.3 und 3.3.4 kritische Sicherheitslücken
geschlossen wurden, enthüllte jetzt die hinter dem quelloffenen
Office-Paket LibreOffice
stehende The Document Foundation (TDF). Die um fünf Wochen
verzögerte Bekanntgabe begründet die Foundation damit,
dass man Anwendern und Distributoren genug Zeit einräumen wolle,
die gepatchten Versionen zu installieren, ehe die Details über
die Lücken bekannt werden.
Bisher war allerdings gar nicht einmal klar, dass die Updates überhaupt
sicherheitsrelevante Lücken schließen, da in den Changelogs
keinerlei Hinweise hierauf enthalten waren. Daher dürften viele
Anwender erst jetzt die Notwendigkeit sehen, die Office-Suite auf
den neuesten Stand zu bringen. Ausserdem schließt das Update
auf LibreOffice 3.4.3 Lücken, die bei der Verarbeitung von
Bilddateien in den Formaten Windows Metafile (.wmf) und Windows
Enhanced Metafile (.emf) auftreten. Anwendern älterer und somit
verwundbarer Versionen rät das Entwicklerteam, umgehend auf
die fehlerbereinigten Builds umzusteigen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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