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Eine Warnung hat der Softwarekonzern Microsoft veröffentlicht,
in der er auf das potenzielle Spionagerisiko beim Einsatz des Modes
CBC in Kombination mit AES hinweist. Als einen Workaround schlägt
Microsoft den Wechsel auf die Stromverschlüsselung mittels
RC4 vor, die für die gemeldete Chosen-Plaintext-Attacke nicht
anfällig ist. Dazu hat Microsoft eine Anleitung
veröffentlicht.
Der Administrator müsste in der Liste der Verschlüsselungssammlungen
für den Einsatz von RC4 beispielsweise TLS_RSA_WITH_RC4_128_MD5
ganz nach vorne stellen, damit diese Ciphersuite dem Client als
erste vorgeschlagen wird. Jedoch steht auf einem anderen Blatt,
ob der diese akzeptiert. Microsoft schlägt deshalb den Wechsel
auf TLS 1.1 vor.
Microsoft hat dazu zwei Fix-it-Tools veröffentlicht, die TLS
1.1 im Internet Explorer und Windows-Servern aktivieren. Standardmäßig
ist nur TLS 1.0 aktiviert. Auch ohne Fix-it-Tool lassen sich die
Optionen im IE unter Internetoptionen/Erweitert setzen oder löschen.
Die manuelle Konfiguration ist auf Windows-Servern etwas mühseliger,
da man in der Registry bestimmte Schlüssel für den Secure
Channel ändern muss.
Unterdessen diskutieren
die Firefox-Entwickler noch, wie man das Problem am besten löst,
ohne die Kompatibilität mit Webservern zu beeinträchtigen.
Sie tun das allerdings bereits seit Ende Juni. Firefox unterstützt
aktuell nur TLS 1.0.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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