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Mit dem Blackhole-Exploit-Pack wurde die Webseite des zu Oracle
gehörenden Datenbank-Projekts MySQL
infiziert, das seinerseits Besuchern der Webseite mit Schadsoftware
für Windows versorgt. Unter anderem suchte das Exploit-Pack
im Browser nach verwundbaren Java-Plug-ins und installierte dann
einen Schädling. Im Laufe des gestrigen Montags wurde die Manipulation
der Seite rückgängig gemacht.
Bislang ist noch nicht genau bekannt, wie die Kriminellen ihre
Malware in den Server einbringen konnten. Jedoch wollen Trend Micro
und der Blogger Brian Krebs in der vergangenen Woche beobachtet
haben, wie die administrativen Zugangsdaten zum Server von MySQL.com
in einem russischen Untergrundforum für 3000 US-Dollar angeboten
wurden.
Bis zu 400.000 Besucher soll MySQL.com täglich zählen,
sodass vermutlich mehrere tausend Anwender nun infizierte Systeme
haben. Es wird noch untersucht, wie lange die Seite Malware verbreitete.
Um 14 Uhr (MESZ) will der Sicherheitsspezialist Armorize das Problem
entdeckt haben, um 20 Uhr sei die Webseite wieder sauber gewesen.
Amorize gibt nicht an, um welchen Schädling es sich gehandelt
hat.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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