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Unter dem Namen Web
FWD hat Mozilla eine Initiative gestartet, um Entwicklern bei
der Verwirklichung eigener Ideen zu helfen. Die Kontakte zu Experten,
die per Video-Konferenz ihre Erfahrungen an die Entwickler weitergeben,
sind die wichtigste Form der Unterstützung. Dafür hat
Mozilla eine Reihe Mentoren zusammengetrommelt, darunter JavaScript-Experten
wie Brendan Eich und John Resig, Mozilla-Chefin Mitchell Baker,
GMail-Designer Kevin Fox. Mozilla kann auch bei der Infrastruktur
aushelfen. Mindestens ein halbes Jahr soll die Förderung für
jedes Projekt dauern.
Voraussetzung für eine Bewerbung ist, dass das Projekt mit
dem Web zu tun haben muss (als Online-Dienst oder downloadbare Software),
einen nachvollziehbaren Nutzen haben und sollte Open Source sein;
Benutzerdaten müssen sich weiterverwendbar exportieren lassen.
Die Bewerber die Fähigkeit nachweisen, das Projekt auch umsetzen
zu können. Auch weit fortgeschrittene Projekte können
sich bewerben.
Der Ertrag steht anders als bei vergleichbaren Incubator-Projekten
nicht im Vordergrund. Langfristig sollen die Projekte sich selbst
tragen können, doch geht es vor allem um ihren Nutzen, nicht
um die Verdienstmöglichkeiten. Mozillas Unterstützung
und auch die der Mentoren ist kostenlos. Bis Ende des Jahres will
die vom Mozilla-Mitarbeiter Pascal Finette geleitete Initiative
10 bis 15 Projekte betreuen, bis Ende 2012 soll die Zahl nach Möglichkeit
dreistellig werden.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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