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Sony holt sich
nach den massiven Hackerangriffen prominente Hilfe aus den USA.
Ein ehemaliger ranghoher Beamter der US-Heimatschutzbehörde,
Philip Reitinger, wurde zum neuen IT-Sicherheitschef ernannt. Sony
teilte am Dienstag mit, er werde konzernweit für Datenschutz
und Internet-Sicherheit zuständig sein. Zuvor arbeitete Reitinger
bereits bei Microsoft sowie im amerikanischen Verteidigungs- und
Justizministerium.
Im April war Sony von einem Hacker-Angriff erschüttert worden,
bei dem Unbekannte sich Zugang zu Daten von mehr als 100 Millionen
Kunden verschaffen konnten. Trotz allen Anstrengungen des Konzerns
gelang es Hackern auch in den Wochen darauf immer wieder, in Websites
oder Netzwerke von Sony einzudringen.
Vergangene Woche auf der IFA läutete Sony-Chef Howard Stringer
einen Neubeginn bei der Internet-Sicherheit an. "Wir sind überflutet,
platt gemacht, gehackt und versengt worden", sagte Stringer
in Berlin. "Das war gestern." Nun will Sony seine Dienste
neu ordnen und auf einer einheitlichen globalen Plattform zusammenfassen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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