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Hochverfügbarkeit und eine erweiterte Ressourcen-Verwaltung gehören zu den angekündigten Neuerungen der Open-Source-Software für Cloud-System Eucalyptus 3. Hot-Spare-Reserven, auf die Eucalyptus beim Ausfallen eines aktiven Systems zurückgreift, seien Voraussetzung für die Hochverfügbarkeitstechnik erklärte der Anbieter der Enterprise-Version, Eucalyptus Sytems. Die Version 3 kann ausserdem von Laufwerken anderer Anbieter virtuelle Systeme starten.

Entwickler können für die Benutzerverwaltung auf die APIs des Identity und Access Management in Amazons Web Services (AWS) zurückgreifen. Benutzeraccounts von Active-Directory- und LDAP-Servern sollen in Eucalyptus übertragbar sein. Eine Erweiterung der Schnittstellen zum Abrechnen der Gebühren kommt hinzu.

Die Entwickler von Ubuntu planen zwar ab Version 11.10 Openstack statt Eucalyptus einzusetzen, ein Open-Source-Cloud-Projekt, das die NASA nach einer Abkehr von Eucalyptus initiiert hat. Auf Ubuntu soll Eucalyptus aber weiterhin einsetzbar sein. Bisher läuft es ausserdem auf Red Hat, CentOS und Suse. Das Binary der Version 3 sollen Abonnenten noch im September 2011 erhalten, im vierten Quartal soll das Open-Source-Paket zum Download bereitstehen.

(ez, hannover)

(siehe auch Heise News-Ticker :)

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