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Die im Juli angekündigte Version seiner Virtualisierungssoftware
vSphere 5 stellt VMware
nach einer längeren Beta-Phase nun zum Download
bereit. Damit fällt der ESX-Server endgültig zugunsten
des ESXi unter den Tisch. Wer mit vSphere 4 bereits auf ESXi umgestiegen
ist, kann ein In-Place-Upgrade auf ESXi 5 durchführen. Pro
virtueller Maschine (VM) kann er damit mehr Speicher und CPUs nutzen
als vorher. Die Obergrenze bilden nun 1 Terabyte und 32 virtuelle
Prozessoren. Unter vSphere 5 ist ein ESXi-Host in der Lage, bis
512 VMs mit insgesamt 2048 virtuellen CPU-Cores zu verwalten. Der
Host darf mit bis zu 2 Terabyte Hauptspeicher und 160 logischen
Prozessoren ausgestattet sein.
Die Grenze von 2 Terabyte für ein VMFS-Volume fällt mit
VMwares neuem Virtual Machine File System Version 5 (VMFS 5) weg
und die Blockgröße liegt jetzt einheitlich fest bei 1
MByte. Datenspeicher mit VMFS 3 sollen sich im laufenden Betrieb
auf VMFS 5 konvertieren lassen. Weitere Neuerungen betreffen die
Anbindung über iSCSI an Speichersysteme, die Hochverfügbarkeit
des Gesamtsystems und den Speicherbereich. Die Lizenzen von Essential,
Essential Plus, Standard 32 GB, Enterprise 64 GB und Enterprise
Plus 96 GB, hat VMware im oberen Bereich neu angepasst. Damit beginnen
die Preise bei 83 US-$ pro Prozessor.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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