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Mit einer Generalüberholung der nutzerseitigen Datenschutz-Einstellungen
reagiert das soziale Netzwerk Facebook
auf die Herausforderung durch Google+. Künftig werden Nutzer
für verschiedene Inhalte ihres Profils mehrere Freigabemöglichkeiten
haben, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. In den kommenden
Tagen sollen die Änderungen vorgenommen werden.
Damit verabschiedet sich Facebook von dem bisherigen Ansatz, die
Einstellungsmöglichkeiten für den Schutz privater Informationen
möglichst tief in den Profileinstellungen zu verstecken. Facebook-Nutzer
sollen mit den angekündigten Änderungen die Angaben auf
ihrem Profil, ihre Statusmeldungen und Tags in Photos direkt für
verschiedene Gruppen freigeben und nachträglich auch ändern
können.
Nutzer sollen im eigenen Profil künftig jede einzelne Angabe
direkt in der Profilansicht für verschiedene Gruppen freigeben
können. Das eigene Profil lässt sich über einen neuen
Button mit den Augen verschiedener Freigabeebenen ansehen und die
Einstellungen damit nun besser kontrollieren. Die bisher den Smartphone-Apps
vorbehaltene Geo-Funktion wird in die Standard-Anwendung integriert.
Facebook lockert bei der Verknüpfung von Fotos mit Profilen
die Regel, dass sich nur Freunde in Fotos "taggen" können.
Jeder Nutzer soll künftig einen anderen "taggen"
können, dieser muss die Verknüpfung dann allerdings für
sein Profil noch bestätigen. Die Möglichkeiten, die Nutzer
gegen unerwünschte Verknüpfungen haben, sollen dabei deutlicher
kommuniziert werden.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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