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Bei der Verarbeitung von Byte-Range-Headern lässt sich ein
bislang unbekannter Fehler ausnutzen, um mit einem einzigen PC einen
Apache-Webserver 2.2 zum Stillstand zu bringen. Um das Problem eindrucksvoll
demonstriert, ist auf der Mailing-Liste Full Disclosure dafür
das Perl-Skript "Apache
Killer" erschienen.
Das Tool sendet GET-Requests mit mehreren unsortierten "Byte
Ranges", was zu einer sehr hohen Speicherbelegung des Systems
führt. Dem Browser ermöglichen die Angabe von "Bytes
Ranges", etwa nur bestimmte Teile eines Dokuments zu laden.
Aber die Angabe mehrerer Teile im Header in unsortierter Folge bringt
den Apache offenbar aus dem Tritt.
Zwar gibt es noch keinen offiziellen Patch, als Workaround
funktionieren jedoch Rewrite-Regeln, die nur noch einen einzigen
Range-Requests in GET und HEAD-Headern erlauben. Das sollte für
die meisten Anwendungen kein Problem sein. Administratoren müssen
das Modul mod_rewrite im Apache-Webserver laden, um die Regeln zu
aktivieren.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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