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Das man über die Bildschirmtastatur getätigte Eingaben
mit Hilfe des Beschleunigungssensors moderner Smartphones aufzeichnen
kann, haben Sicherheitsforscher demonstriert.
Den Forschern gelang es mit einer Genauigkeit von über 70 Prozent,
die durch das Antippen einzelner Zifferntasten verursachte Beschleunigung
den jeweiligen Tasten zuzuordnen. Der Beschleunigungssensor wird
im Gegensatz zu Kamera, Mikrofon und GPS-Sensor, nicht als Sicherheitsrisiko
angesehen. Ohne die gesonderte Erlaubnis des Anwenders können
Apps die Bewegungen des Smartphones überwachen.
Eine App könnte etwa einen Dienst registrieren, der im Hintergrund
die Daten des Sensors auswertet und einzelnen Tasten zuordnet. Unter
Android 3.0 und iOS 4.2 können auch Webseiten ungefragt die
Daten des Sensors auswerten. Die Demo-App der Forscher läuft
bislang nur auf einem Android-Smartphone und beschränkt sich
auf die Auswertung von Zifferntasten. Das Konzept soll aber künftig
auch auf Tablets ausgeweitet werden, wovon sich die Forscher eine
höhere Genauigkeit erhoffen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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