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Viele Router werden mit aktivierter WPA-Verschlüsselung
ausgeliefert und enthalten bereits einen vorkonfigurierten WPA-Schlüssel.
Einige Hersteller leiten Teile des Schlüssels jedoch beispielsweise
von der MAC-Adresse der WLAN-Schnittstelle ab, die ein Angreifer
mit speziellen Tools ausspähen kann, statt einen zufälligen
Schlüssel zu erzeugen und in die Konfiguration einzutragen.
Diverse Modelle der Telekom und von Vodafone sind davon betroffen.
Die Erkenntnis, besser eigene Schlüssel einzutragen, ist zwar
nicht neu, jedoch offenbar noch nicht besonders weit verbreitet.
Bei der Überprüfung von knapp 14.000 Access Points in
Stuttgart, München, Coburg und Berlin fanden die Studenten
Stefan Viehböck und Manuel Müller heraus, dass zwischen
17 und 25 Prozent der WPA-geschützten Router noch auf eine
Speedport- oder Easybox-Standard-SSID eingestellt waren. Das erhöht
die Wahrscheinlichkeit, dass die meisten Geräte auch noch den
voreingestellten Schlüssel benutzen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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