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Zur Gewinnung der virtuellen Münzen BitCoins nutzt der Trojaner
Badminer
die GPU des infizierten Rechners, wie Symantec berichtet. Wenn er
keine potente GPU findet, dann greift er auf den Hauptprozessor
(CPU) des Systems zurück. Der Rechner muss beim Errechnen von
BitCoins kryptografische Rätsel lösen, vergleichbar mit
dem Knacken eines Passworts. Er erhält dazu Datenblöcke,
die er zusammen mit dem zu erratenden Wert hashen muss. Der BitCoin-Gräber
weiß, dass er auf Gold gestoßen ist, wenn der Hash mit
einer vorher definierten Anzahl Nullen beginnt.
Es gab bereits Schädlinge, welche die CPU des infizierten
Systems für diese Arbeit nutzen, was allerdings sehr zeitaufwändig
ist. Eine Highend-Sechskern-CPU von Intel schafft laut dem Bericht
33,3 Millionen Versuche, während eine Intel Atom Netbook-CPU
gerade mal 1,19 Millionen Hashes pro Sekunde durchprobieren kann.
Hingegen kann eine Highend-Grafikkarte mit zwei GPUs rund 758 Millionen
Hash-Operationen durchführen, womit man laut Symantec etwa
157 US-Dollar monatlich erwirtschaften kann.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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