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Der bei Cydia angebotene iSSLFix
sorgt dafür, dass auch Nutzer von iOS-Geräten mit Jailbreak-Software
vor manipulierten Zertifikaten geschützt sind. Mit iOS 4.3.5
hat Apple die SSL-Schwachstelle bereits Ende vergangenen Monats
beseitigt, allerdings existiert für diese und die Vorversion
4.3.4 derzeit noch kein persistenter Jailbreak.
Ein Angreifer kann durch die Schwachstelle als Man-in-the-Middle
den verschlüsselten Datenverkehr mit manipulierten Zertifikaten
belauschen und modifizieren, da iOS bis Version 4.3.4 nicht überprüft,
ob der Aussteller eines Zertifikats tatsächlich zur Ausstellung
von Zertifikaten berechtigt ist. Mit einem gültigen Zertifikat
kann also jedermann beliebige weitere Zertifikate erstellen, die
das iOS dann klaglos als gültig anerkennt.
Durch einen Besuch der Webseite
iSSL Test kann man herausfinden, ob der Patch tatsächlich greift.
Gibt der mobile Safari-Browser beim Öffnen der Seite eine Warnmeldung
aus, hat er das manipulierte Zertifikat bemerkt. Ausserdem setzt
der iSSLFix einige SSL-Zertifikate auf die Blacklist, die unrechtmäßig
nach einem Angriff auf den SSL-Registrar Comodo ausgestellt wurden.
Da Apple bereits mit iOS 4.3.2 auf dieses Problem reagiert hat,
ist dies nur für Nutzer älterer iOS-Versionen interessant.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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