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Vor Online-Shops, die ihre Besucher mit Schad-Software infizieren,
indem sie Sicherheitslücken im Browser, Betriebssystem oder
Anwendungsprogrammen ausnutzen, warnt das Bundesamts für Sicherheit
in der Informationstechnik (BSI).
Dazu wurden die Shops ihrerseits von Angreifern gehackt, indem sie
Sicherheitslücken in älteren Versionen der Shop-Software
osCommerce ausnutzen.
Wie bereits vor zwei Wochen berichtete wurde, werden derzeit massenweise
osCommerce-Shops gehackt. Die für den Einbruch genutzten Lücken
wurden zwar bereits im November vergangenen Jahres mit Update auf
osCommerce 2.3 geschlossen. Jedoch haben viele Shop-Betreiber die
Lücken offenbar immer noch nicht beseitigt.
Den Betreibern von Online-Shops auf Basis von osCommerce rät
deshalb nun auch das BSI, den Versionsstand der eingesetzten Shop-Software
zu überprüfen und gegebenenfalls ein Update auf die aktuellen
Versionen 2.3.1 beziehungsweise 3.0.2 durchzuführen. Darüber
sollte man ältere Versionen hinaus auf mögliche Manipulationen
überprüfen. Das BSI empfiehlt Anwendern, die Virensignaturen
auf aktuellem Stand zu halten und alle verfügbaren Sicherheitsupdates
für das Betriebssystem und die Anwendungssoftware zu installieren.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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