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Die Entwickler des Unix/Linux-Desktops KDE
haben im Rahmen des derzeit in Berlin stattfindenden Desktop Summits
angekündigt, die Arbeit an der fünften Generation von
KDE aufzunehmen. Allerdings soll diese keine grundlegenden Änderungen
bringen, wie sie etwa KDE 4.0 und Gnome 3.0 eingeführt haben,
sondern die "KDE Frameworks 5.0" sollen vielmehr vorwiegend
Anpassungen unter der Haube erhalten.
Unter anderem wollen die Entwickler die KDE-Bibliotheken erheblich
umstrukturieren. KDE soll durch diese Änderungen modularer
werden, um ihn besser auf unterschiedliche Geräteklassen zuschneiden
zu können. Das ist auch der Grund für den Wechsel von
der "KDE Platform" hin zu den "KDE Framworks".
Wie KDE-Größe Aaron J. Seigo mit einigen anderen Entwickler
auf dem Desktop Summit und in einem Blog-Eintrag erläuterte,
soll die Arbeit die Weiterentwicklung von KDE-Anwendungen fürs
Erste nicht beeinflussen.
Die Entwickler wollen die wichtigsten Anwendungen erst auf den
neuen Unterbau anpassen, wenn die Umbauten an den Interna weit fortgeschritten
sind, damit sich die Arbeiten an Anwendungen und Bibliotheken nicht
gegenseitig aufhalten. Die Ankündigung, Qt 5 werde 2012 erscheinen,
war eine Ursache für die bereits seit einiger Zeit köchelnden
Überlegungen zu KDE 5. Weitere Hintergründe zu den Umbaumaßnahmen
finden sich im KDE-Wiki.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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