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Linux-Vater Linus Torvalds hat mit drastischen Worten in einer
Diskussion
auf Google+ die Bedienung des Gnome-3-Desktops gerügt und sogar
die Fedora-Entwickler dazu aufgerufen, einen Fork von Gnome 2 in
Eigenregie weiterzuentwickeln. Fedoras Kernel-Maintainer Dave Jones
diskutierte ursprünglich mit anderen Fedora-Entwicklern darüber,
dass er Linux 3.0 als Update für Fedora 15 unter der Versionsnummer
2.6.40 veröffentlichen wolle, um Problemen mit anderen Paketen
zu vermeiden, die möglicherweise noch eine Kernel-Version 2.6.x
voraussetzen.
Daraufhin meldete sich Torvalds zu Wort und bat darum, ob sie bei
der Gelegenheit nicht gleich einen Fork des Gnome-2-Desktops anlegen
können. Er sei noch niemandem begegnet, dem dieser Gnome-3-Mist
gefallen habe und hätte gern wieder einen brauchbaren Desktop.
Die Gnome-Entwickler hätten offenbar entschieden, dass es
mittlerweile für den Benutzer zu kompliziert wäre, mit
Gnome 3 überhaupt sinnvoll zu arbeiten, anders könne er
es sich nicht erklären, dass sie so wichtige Dinge wie den
Start von Programmen über Tastenkombinationen deaktiviert hätten.
Bei seiner Kritik gehe es ihm gar nicht mal um den Entwicklungsstand,
obwohl auch er die bekannten Rendering-Probleme hätte, sondern
um das gundlegende Bedienkonzept, das nicht akzeptabel sei. Er sei
deshalb zu Xfce gewechselt, meinte Torvalds.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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