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Der Antivirenexperte
Mikko Hypponen ist auf einen Bot gestoßen, der mit der Rechenleistung
der gekaperten PCs die virtuellen Münzen BitCoins abschöpft.
Ein Rechner muss komplizierte kryptografische Rätsel lösen,
um an BitCoins zu gelangen. Die aufzubringende Rechenzeit wird durch
ein großzügig dimensioniertes Botnetz erheblich reduziert.
Über Twitter nimmt der Bot neue Aufträge entgegen. Der
Botnetz-Betreiber legt bei der Konfiguration des Schädlings
mit dem Bot-Generator den Twitter-Account fest, den der Bot regelmäßig
checken soll.
Bereits im Juni wurde ein Trojaner gesichtet, der es auf den Diebstahl
der virtuellen BitCoin-Brieftasche angelegt hatte. Mit dem Angriffs-Framework
Metasploit kann man BitCoin-Nutzer auch um ihr digitales Geld erleichtern.
Vor allem für Zahlungen, bei denen einer oder beide Parteien
anonym bleiben möchten, werden BitCoins genutzt. Alle Transaktionen
sind zwar öffentlich einsehbar, jeder Nutzer kann jedoch beliebige
viele BitCoin-Adressen generieren, die man keiner Person zuordnen
kann. Auf speziellen Seiten können BitCoins in echtes Geld
eingetauscht werden.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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