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In viel genutzten Angeboten nimmt die Flut der Sicherheitslücken
kein Ende. Twitter hat am Wochenende ein Cross-Site-Scripting-Problem
beseitigt, das Levent Kayan entdeckt und gemeldet hatte. Angreifer
konnten über diese Lücke Zugangsdaten stehlen.
Bei der Lücke handelte es sich um sogenanntes "reflexives
XSS". Dabei befindet sich der auszuführende Code in der
URL, die an den Server übertragen wird. Die Web-Applikation
filtert die Eingabe nicht ausreichend und liefert den Code zurück
an den Browser des Anwenders. Dieser führt den JavaScript-Code
dann mit den Rechten der Web-Seite aus. Einfache Demos geben nur
Meldungen aus und sehen harmlos aus, jedoch steckt mehr dahinter.
Wenn es einem Angreifer gelingt, Anwender dazu zu bringen, einen
von ihm präparierten Link anzuklicken, kann er damit dessen
Sitzungs-Token und den Account übernehmen. Er nutzt das dann
oft, um eine Nachricht im Namen des Opfers zu posten und damit wiederum
dessen Freunde reinzulegen. Diesen Angriff kann er über Link-Verkürzer
wie bit.ly so verschleiern, dass er kein Misstrauen weckt.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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