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Für das Aufspüren typischer Angriffsflächen etwa
für Cross-Site Scripting, Cross-Site Request Forgery oder Remote
Code Injection winken 500 US-Dollar. Höhere Belohnungen verspricht
Facebook für komplexere Sicherheitslücken, nennt aber
keine konkreten Zahlen. Fehler an der Facebook-internen Infrastruktur
("corporate infrastructure") sowie an Websites Dritter
oder in Software von Drittanbietern, das betrifft insbesondere Facebook-Apps,
sind übrigens ausgeschlossen. Facebook zahlt auch nicht für
Denial-of-Service- oder Spam-Szenarien sowie alles, was in den Bereich
"social engineering" fällt.
Zudem stellen die Facebook-Betreiber eine Reihe von Bedingungen
auf: So geht die Prämie nur an den ersten, der eine Sicherheitslücke
diskret meldet. Der dafür empfohlene Weg führt über
das hauseigene Webformular
für "Whitehat"-Hacker. Ausserdem verlangt das Unternehmen
eine "angemessene Zeitspanne", um die Sicherheitslücke
stopfen zu können, bevor sie veröffentlicht wird. Ein
"Whitehat" darf bei seiner Suche keinen Schaden an Daten
anrichten oder Dienste behindern. Facebook sichert im Gegenzug zu,
keine Gerichtsverfahren gegen Personen anzustreben, die sich an
diese "Responsible Disclosure Policy" halten. Facebook
zahlt nicht In Länder, die mit US-Sanktionen belegt sind.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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