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Die Mozilla Foundation ist überzeugt: "Das Web kann
proprietäre Entwicklungssysteme einzelner Anbieter ersetzen".
Sie beginnt deshalb die Arbeit an einem "Web-Betriebssystem"
mit dem Codenamen "Boot to Gecko", kurz B2G.
Es gibt zwar noch keinen Code, die Entwicklung soll aber offen erfolgen.
Wie aus den von den Entwicklern genannten Schwerpunkten hervorgeht,
sind offenbar Smartphones Ziel der Entwicklung. An erster Stelle
nennen sie neue Web-Schnittstellen, die den Zugriff auf Hardware
wie Telefon, SMS und Kamera ermöglichen. Auch soll es ein Rechtesystem
geben, das diese APIs sichert. Eine startfähige Version, ausgehend
von einem abgespeckten Android, sowie Anwendungen stehen an dritter
und vierter Stelle.
Bei den zuständigen Standardisierungsgremien wollen die Entwickler
Vorschläge für APIs einreichen. Anfang 2010 hatte das
W3C eine Hardware-Schnittstelle für Webanwendungen vorgeschlagen,
die Akku, Prozessor, Speicher und ähnliches für Websoftware
zugänglich macht. Für das Aufnehmen von Bildern und Tönen
per HTML5 folgten Mitte vergangenen Jahres Vorschläge.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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