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Am Leibniz-Rechenzentrum LRZ
in Garching bei München wird der SuperMUC ein 3-Petaflops-Supercomputer
von IBM, mit Intels geplanten Sandy-Bridge-EP-Prozessoren bestückt
und mit Heißwasserkühlung betrieben. Das LRZ vom Chemnitzer
hat, noch bevor dieser Cluster fertig wird, Cluster-Hersteller Megware
einen kleineren AMD-Cluster aufbauen lassen, der ebenfalls mit Warmwasser
gespeist wird.
Hier liegen die Vorlauftemperaturen bei 25 bis 45°C, wobei
mit dem Rücklauf von 55 bis 60°C eine Adsorptionskältemaschine
gespeist wird. Diese gewinnt dann 11 KWatt als Kälteleistung
zurück, die für konventionell gekühlte IT-Systeme
verwendet wird. Das Leibniz-Rechenzentrum setzt mit diesem Cluster
und dem geplanten SuperMUC dann weltweit neue Maßstäbe
für die Energieoptimierung von Supercomputern.
Der Megware-Cluster besteht aus 176 Blades, jeder mit zwei 8-Kern-AMD
Opteron 6128HE mit 2 GHz Takt. Die Linpack-Rechenleistung dürfte
mit den insgesamt 2816 Kernen bei etwa 16 bis 17 Teraflops. Der
Cluster könnte durch AMDs nächste Prozessorgeneration
Bulldozer aufgerüstet werden da die Sockel G34 kompatibel sind.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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