|
Das die Kommunikation zwischen Apple-Notebook und ihren Akkus
nur schwach mit zwei immer gleichen Passwörtern gesichert ist,
die er in einem älteren Firmware-Update dann auch gefunden
hat, hat der Sicherheitsexperte Charlie Miller von Accuvant
entdeckt. Er erlangt dadurch Zugriff auf den Microcontroller der
Akkus und kann ihn vollständig programmieren, wie aus einer
Pressemeldung des Unternehmens hervorgeht. Auf der Black Hat im
August will er Details bekannt geben, einiges hat er vorab Forbes
verraten und auf Twitter berichtet.
Es besteht demnach kein Risiko, dass die kompromittierten Akkus
explodieren können. Die Akkus haben ausserdem Hardware-Schaltungen,
die genau dazu da sind, bei einem ausgefallenen Mikrocontroller
weitere Beschädigungen zu verhindern. Es sei allerdings möglich,
den Akku unbrauchbar zu machen.
Schadcode in den Akku zu schreiben sei theoretisch auch möglich,
womit man einen Schädling hätte, der auch eine Neuinstallation
des Systems überlebt. Damit der Schädling aus dem Akku
in das Notebook-System einbrechen könnte, müsse erst eine
Sicherheitslücke in den Routinen zur Auswertung der Akku-Rückgabewerte
gefunden werden, die das Ausführen von Schadcode in den Rückgabewerten
ermögliche.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
Hannover · EDV-Beratung ·
Linux · Novell · Microsoft · Seminar ·
IT-Consult · Netzwerk · LPIC · CLE
|