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Bei der Freigabe des Kernels 2.6.39 Mitte Mai war es noch nicht
abzusehen: Linux Kernel
3.0 ist da. Allerdings gehen mit dem großen Sprung bei
der Versionsnummer keine großen Umwälzungen einher, vielmehr
ist Linux 3.0 letztlich nur eine andere Versionsnummer für
einen Kernel, der sonst 2.6.40 geheißen hätte. Doch auch
genau wie seine direkten Vorgänger der 2.6er-Serie bringt auch
diese Version hunderte von kleineren und großen Änderungen,
von denen einige durchaus für alle Linux-Anwender wichtig sind.
Das Storage-Backend für Xen zählt zu den bedeutsamsten
Änderungen. Der Kernel enthält dadurch nun alles Nötige
zum Betrieb als Dom0-System, um zusammen mit dem Xen-Hypervisor
zu virtualisieren. Auch am weiterhin experimentellen Btrfs-Dateisystem
gab es eine Reihe von Optimierungen sowie viele neue oder überarbeitete
Treiber. Einen Überblick über diese und andere Neuerungen
liefert das Changelog
auf kernel.org.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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