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Für Hinweise, die zur Ergreifung der ehemaligen Betreiber
des Rustock-Botnets führen, hat Microsoft
ein Kopfgeld in Höhe von 250.000 US-Dollar ausgeschrieben.
Mit Anzeigen in russischen Tageszeitungen hatte der Konzern bereits
um Hinweise gebeten, die jedoch offensichtlich nicht zum erwünschten
Erfolg führten. Im März dieses Jahres wurde Rustock mit
einem juristischen Trick von Microsofts Digital Crimes Unit (DCU)
außer Gefecht gesetzt.
Das Botnetz konnte auf rund 1,6 Millionen infizierte Rechner zurückgreifen,
wovon die Hälfte nach wie vor mit der Schadsoftware infiziert
sein soll und war für einen erheblichen Anteil des weltweiten
Spam-Aufkommens verantwortlich. Das Botnetz war laut Microsoft zu
Spitzenzeiten in der Lage, 30 Milliarden Spam-Nachrichten täglich
zu versenden. Eine eigens eingerichtete Website
liefert detaillierte Informationen über den laufenden Prozess
gegen die Kriminellen. Unter der Mailadresse avreward@microsoft.com
nimmt Microsoft Hinweise auf die Täter entgegen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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