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Seine Virtualisierungsumgebung VirtualBox
hat Oracle in der Version 4.1 veröffentlicht. Gegenüber
der Betaversion gibt es keine großen Überraschungen,
nach wie vor sollen sich Anwender auf eine Reihe an Bugfixes und
mehrere neue Features freuen dürfen. Unter anderem verspricht
das Changelog ein grafisches Interface, das das Klonen virtueller
Maschinen vereinfachen soll, einen Wizard für das Anlegen und
Kopieren virtueller Laufwerke und einen experimentellen Grafiktreiber
für Windows-Gastsysteme, der Unterstützung für Aero-Effekte
aus Windows 7 und einen überarbeiteten Direct3D-Support mitbringt.
Ein neuer Hot-Plugging-Mechanismus für SATA-Festplatten, auf
den über die VirtualBox-Kommandozeile (VBoxManage) zurückgegriffen
werden könne, sei ebenfalls experimentell.
Auch künftig wird wer ein virtuelles Netzwerk implementieren
möchte, mit VirtualBox 4.1 auf eine neue Plug-in-Architektur
zurückgreifen können und ein Networking Mode UDP Tunnel
soll Verbindungen zwischen virtuellen Maschinen erlauben, die auf
unterschiedlichen Hosts eingerichtet sind. Zur aktuellen Version
4.1 der VirtualBox stehen Binaries für die Systeme Windows,
Mac OS X, Linux und Solaris kostenlos zum Download
bereit. Unter der GPLv2 ist der Quellcode der Open Source Edition
erhältlich.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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