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Das VoIP-Programm Skype
weist eine Sicherheitslücke auf, über die sich Angreifer
unter anderem Zugang zum Account ihrer Kommunikationspartner verschaffen
könnten. Er könnte unter Umständen sogar Zugang zum
System des Anwenders erlangen, warnt der Entdecker Levent Kayan
in einem Security-Advisory.
Es handelt sich bei der Sicherheitslücke um sogenanntes persistentes
Cross Site Scripting. Ein Angreifer kann damit Script-Code geschickt
in die Beschreibung seines Profils einbetten. Skype filtert offensichtlich
diese Felder nicht ausreichend. Wenn sich ein Kontakt des Angreifers
dann bei Skype anmeldet, wird der eingebettete JavaScript-Code ausgeführt
und er könnte etwa das aktuelle Session-Cookie an den Angreifer
schicken.
Laut Kayan sind die Versionen bis einschließlich des aktuellen
5.3.0.120 für Windows und Mac betroffen. Das Problem tritt
in den Linux-Versionen anscheinend nicht auf. Nach eigenen Angaben
hat Kayan den Hersteller benachrichtigt; einen Fix gibt es allerdings
bislang noch nicht.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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