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Um die Beschleunigung zu optimieren und die Motoren insgesamt
effizienter zu machen, planen die Fahrzeugbauer Volvo
und Jaguar
Hybridfahrzeuge, die statt Batterien neuartige Schwungräder
als Energiespeicher nutzen. Die Ingenieure hoffen, dass die Komponenten
den Benzinverbrauch um bis zu 20 Prozent senken könnten. Die
Kosten sollen dabei aber nur bei einem Drittel vergleichbarer Akkusätze
liegen, wie Technology Review berichtet.
Bei einem solchen System wird die Energie der Räder genutzt,
um eine Schwungmasse anzutreiben, die eine hohe Rotationsgeschwindigkeiten
erreicht. Auch ohne Energiezufluss dreht sich diese weiter und dient
so als Zwischenspeicher. Anschließend lässt sich die
Rotationsenergie über das Getriebe wieder an die Räder
abgeben. Allerdings steht die Rotationsenergie nur für einen
relativ kurzen Zeitraum bereit.
Die Idee ist nicht neu, doch es war bisher schwer, wirklich effiziente
Schwungräder zu bauen. Doch die Technik ist mittlerweile weiter
fortgeschritten. "Die Stimmung der Industrie hat sich von anfänglicher
Skepsis in Richtung eines vorsichtigen Optimismus gewandelt. Es
gibt aber noch enorme Herausforderungen", sagt Derek Crabb,
Vizepräsident für den Bereich Antriebssysteme bei Volvo.
In der Formel 1 gibt es derzeit erste Anwendungen der Technik. Derzeit
entwickelt der britische Automobiltechnologiekonzern Ricardo eine
Pkw-taugliche Version.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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