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Von einer Variante des Online-Banking-Trojaners ZeuS, der nach
Symbian, BlackBerry und Windows Mobile nun auch Android-Smartphones
infiziert und dort per SMS eingehende TANs auf einen Server hochlädt,
berichten
mehrere AV-Hersteller. Auf diese Weise können Betrüger
das mobile TAN-Verfahren aushebeln, wenn sie sowohl den PC als auch
das Smartphone eines Opfers unter ihre Kontrolle gebracht haben.
Laut Kaspersky ist die Android-Variante von ZeuS-in-the-Mobile
(ZitMo) simpler gestrickt, als die zuerst im September 2010 aufgetauchte
Version für Symbian und später die Windows-Variante. ZitMo
für Android gelangt als angebliche Sicherheitserweiterung des
Herstellers Trusteer per manuellem Download auf das Gerät und
muss keine digitalen Zertifikate mitbringen. Der Trojaner tarnt
sich nach der Installation als Aktivierungs-App für Online-Banking.
Zwar gibt es damit für alle modernen mobilen und offenen Plattformen
einen ZeuS-Trojaner, Anwender müssen dennoch nicht in Panik
geraten. Der Schädling gelangte in keinem Fall durch eine Sicherheitslücke
auf das Gerät. Der Anwender wurde immer mehr oder minder leicht
dazu gebracht, eine Datei auf sein Smartphone manuell herunterzuladen
und zu installieren. Wer auf solche Tricks nicht hereinfällt,
benötigt auch weiterhin keinen Virenscanner für sein Smartphone.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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