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Oracles Kunden
sollen mit den neuen Exadata Storage Expansion Racks ihre großen
Datenbank-Appliances Exadata Database Machine X2-2 preiswerter als
bisher erweitern können. Bisher mussten Rechenzentren mehrere
vollwertige Exadata-Systeme zu einem Cluster zusammenschalten, wollten
sie die Datenbank-Appliances ausbauen. Die Storage Expansion Racks
sind lediglich mit mehreren Storage-Servern, Infiniband-Switches
sowie Ethernet-Switches fürs Managment-Netz bestückt,
zusätzliche teure Datenbank-Server sind nicht erforderlich.
Jeder Storage-Server besitzt zwei der Intel-Xeon-CPU in der 6-Kern-Variante,
375 GByte Flash-Cache auf PCIe-SSD-Karten und 12 SAS-Festplatten
mit je 2 TByte Speicherkapazität. Die Exadata Storage Expansion
Racks wird es demnächst in drei Varianten geben: Als 42-U hohes
Rack mit 18 Storage-Servern, als halbhohes Rack mit 9 Storage-Servern
und als "Quarter Rack" mit 4 Storage-Servern.
Zur weiteren Ausstattung zählen der ASM (Automatic Storage
Management) zum Mirroring und zur Lastverteilung sowie die Oracle
Exadata Storage Software. Letztere bietet die Hybrid Columnar Compression,
den Smart Scan, um Datenbankabfragen direkt auf dem Storage-System
laufen zu lassen, die Storage Indexes, das Data Mining Offload und
den I/O Resource Manager, der die Abfragen nach Benutzer priorisieren
kann.
Insgesamt acht Racks sollen sich ohne zusätzliche Hardware
zusammenschalten lassen können. Preise sind nicht bekannt.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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