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Auf Papier oder Kunststoffolien drucken Professor Manos M. Tentzeris
von der Georgia
Tech School of Electrical and Computer Engineering und sein
Team Sensoren und gleich daneben Antennen, die die Sensoren mit
Energie versorgen. Per Energy Harvesting holen die Antennen die
Energie buchstäblich aus der Luft.
Die Forscher haben als Energiequelle vor allem die elektromagnetischen
Wellen im Visier, die durch drahtlose Kommunikation verursacht werden.
Dabei sind ihre gedruckten Energieernter für ein breites Spektrum
an Wellen empfänglich, das von UKW-Radiofrequenzen bis zu Radarstrahlen
reicht. Auch WLAN und Fernsehsender arbeiten mit solchen Wellen
im Zentimeterbereich.
Die so gewonnene Energie wird in Gleichstrom verwandelt und in
Kondensatoren oder Akkus gespeichert. Den Forschern gelang es in
einem Experiment bereits, einen Temperatursensor mit der Energie
zu betreiben, die ein Fernsehsender aus einem halben Kilometer Entfernung
lieferte. Die Wissenschaftler hoffen, dass geplante Mehrbandempfänger
eine Leistung von einem Milliwatt liefern könnten. Für
den Druck benutzen sie handelsübliche Tintenstrahldrucker,
deren Tinte mit einer Nanopartikelemulsion versetzt wird.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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