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In der Version 13 seines Chrome-Browsers hat Google
das Laden von WebGL-Texturen von anderen Domains unterbunden. Die
Mozilla-Entwickler waren schon mit Firefox 5 einen ähnlichen
Schritt gegangen. Angreifern könnten diese "Cross-Domain-Textures"
ermöglichen, mit speziellen Shadern Informationen aus einer
Webseite auszulesen. Zwar ist die Technik dafür recht aufwendig,
es gibt jedoch bereits eine Beispielanwendung.
Die Entwickler haben in Chrome 13 gleichzeitig eine Unterstützung
der W3C-Idee CORS (Cross-origin Resource Sharing) umgesetzt, um
einerseits mehr Sicherheit vor Angreifern zu bieten, andererseits
aber die Nutzung von Medien anderer Domains zu ermöglichen.
Browser sollen mit WebGL 3D-Grafiken mit Hardware-Beschleunigung
und ohne Plug-in darstellen können. Jedoch will Microsoft die
Technik in seinem Internet Explorer nicht einsetzen, da sie zu unsicher
sei. WebGL ist zurzeit in Firefox ab Version 4, in Chrome 9 und
seinen Nachfolgern sowie den Nightly-Builds von Webkit verfügbar.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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