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Anwender klagen seit Langem über den Speicherverbrauch des
Firefox-Browsers. Nun haben zwei Änderungen des kalifornischen
Forschers Gregor
Wagner deutliche Verbesserungen in der Entwicklungsversion gebracht.
Der erste Patch startet die Garbage-Collection (GC) häufiger,
dabei gibt der Browser nicht benutzten Speicher frei. Das bisherige
Verfahren löst eine GC erst dann aus, wenn nach einer Allozierung
der JavaScript-Heap um das Dreifache gewachsen war. Nun wird der
Speicher unter bestimmten Voraussetzungen spätestens nach 20
Sekunden bereinigt.
Beim zweiten Patch benutzt Wagner zwei verschiedene Bereiche, in
denen er jeweils lang- und kurzlebige Objekte ablegt. Der größte
Vorteil dieser Methode sei, dass einzelne langlebige Objekte nicht
mehr wie bisher ganze 1-MByte-Pakete blockieren könnten. Dadurch
könne der Browser leere Abschnitte schneller freigeben.
Messungen des Entwicklers Nicholas Nethercote belegen beim normalen
Surfen einen 30 Prozent kleineren JavaScript-Heap. Der Heap hatte
nach dem Schließen aller Tabs sogar nur noch ein Fünftel
der Größe wie beim bisherigen Verfahren. Die Patches
sind noch nicht in den vor Kurzem als Alpha-Version erschienenen
Firefox
6 eingeflossen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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