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Nun veröffentlicht Mozilla
ähnlich wie Google
mit seinem Browser Chrome neue Versionen seines Firefox etwa alle
sechs Wochen. Da es keine Sicherheitsupdates für Firefox 4
mehr geben wird, ruft jetzt Kritik hervor, was einige zunächst
milde als Versionitis belächelten. Der ehemalige IBM-Mitarbeiter
Mike Kaply meint, es sei Unternehmen nicht zumutbar, alle sechs
Wochen auf eine neue Browser-Version umzustellen, nur um Sicherheitslecks
zu stopfen. Auch der Autor des HTML-Editors Nvu und des CSS-Editors
Cascades sowie Co-Chef der CSS-Arbeitsgruppe des W3C, Daniel Glazman,
kritisiert die neue Versionspolitik. Er sieht neben Schwierigkeiten
beim Unternehmenseinsatz die Gefahr von Fragmentierung und erhöhtem
Aufwand für Web-Entwickler.
Als vor wenigen Tagen eine aktualisierte Version 3.6 erschien
und das Update für Version 4 ausblieb, stellte sich heraus,
dass es für den im März veröffentlichen Firefox 4
nach der im April erschienen 4.0.1 keine Sicherheitsupdates mehr
geben wird. Aus einer Mail des Release-Managers Christian Legnitto,
die er bereits Ende Mai schrieb, geht hervor, dass die gleichzeitig
veröffentlichte Version 5 diese Rolle übernimmt. Beim
Start von Firefox 4 bekommt man jetzt per Popup den Nachfolger angeboten.
In Zukunft sollen solche Aktualisierungen wie bei Chrome ohne Benutzereingriff
im Hintergrund stattfinden.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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