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Daran, dass Nutzer beim Einloggen in ihr Dropbox-Konto
beliebige Passwörter angeben konnten, soll ein Software-Update
schuld daran gewesen sein. Angreifer hätten zwischen 23 Uhr
und 3 Uhr deutscher Zeit diesen Fehler zum unbefugten Zugriff auf
die Online-Speicher missbrauchen können.
Im betroffenen Zeitraum sollen nach Angaben der Dropbox-Betreiber
jedoch nur auf weniger als 1 Prozent der eingerichteten Konten Anmeldevorgänge
stattgefunden haben. Den Fehler habe man nach vier Stunden behoben
und aus Sicherheitsgründen alle Sitzungen beendet. Derzeit
untersucht Dropbox noch, ob es zu unberechtigten Zugriffen kam.
Anwender sollen sich an den Support von Dropbox wenden, wenn sie
die den Verdacht eines unbefugten Zugriffs auf ihr Konto haben.
Erneut zeigt der Vorfall, wie wichtig es ist, die Daten selbst
zu verschlüsseln, bevor man sie bei Dropbox hinterlegt. Bisher
hatte der Dienstleister damit geworben, dass dem Unternehmen anvertraute
Daten in manchen Fällen sicherer seien als auf dem eigenen
Computer. Nun behauptet Dropbox auf seiner Website nicht mehr, dass
niemand die abgespeicherten Daten einsehen kann, sondern spricht
jetzt nur noch von "anderen Dropbox-Benutzern".
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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