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Die virtuelle Währung Bitcoin steht nach einem Diebstahl
und einem Trojaner-Angriff vor einem neuen Problem. Die Bitcoin-Tauschbörse
Mt.
Gox musste nach einem Angriff vorerst geschlossen werden. An
dieser Börse fiel der Wert der Währung von umgerechnet
17 US-Dollar in den Cent-Bereich. Dagegen blieben an anderen Handelsplätzen
zirkulierende Bitcoins stabil, doch auch dort wurden die meisten
Tauschmöglichkeiten geschlossen.
Für den Absturz von Bitcoin ist ein Hackerangriff auf die
mit MD5 verschlüsselten Kundenkonten und Passwörter bei
Mt. Gox verantwortlich. Die Hacker konnten offenbar die zentrale
Datenbank des Geldwechslers entwenden. Dabei soll mindestens ein
Benutzerkonto mit einem größeren Betrag an Bitcoins entschlüsselt
worden sein. Weil Mt. Gox nach den Vorfällen der vergangenen
Tage ein Verkaufslimit von 1000 US-Dollar pro Tag eingerichtet hatte,
fiel der Versuch, diese Bitcoins sofort zu verkaufen auf.
Mt. Gox ist einer der wenigen Anbieter im Netz, die den Geldwechsel
direkt in "traditonelle" Währungen, hinter denen
eine Zentralbank als Bürge steht. Mit verbesserter Verschlüsselung
will Mt. Gox, so schnell wie möglich wieder online gehen. Alle
Kunden, die ein Konto bei diesem Geldwechsler haben, müssen
zum Login neue Passwörter vergeben.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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