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In Andalusien und Südfrankreich haben die Unternehmen Torresol
und Enfinity
neuartige Sonnenstromanlagen aufgebaut, die jeweils knapp 20 Megawatt
Elektrizität produzieren können. Während sich Enfinity
auf eine besonders gelungene Integration in die bestehende Landschaft
konzentriert, setzt Torresol auf eine ständige Verfügbarkeit
der Energie, wie Technology Review berichtet.
Um aus Sonnenlicht bis zu 19,9 Megawatt Elektrizität zu produzieren,
nutzt das neue Gemasolar-Kraftwerk von Torresol in der Nähe
der andalusischen Stadt Sevilla 2650 große Spiegel. Die Spiegel
konzentrieren das Licht auf einen zentralen Turm, der sich auf bis
zu 900 Grad Celsius erhitzt. Die darin enthaltenen Schmelzsalze
erwärmen sich auf bis zu 500 Grad Celsius. Diese übertragen
die Wärme an eine Dampfgeneratorenanlage am Fuße des
Turms. Das Salz kann in Tanks gespeichert werden und so 15 Stunden
lang zur Stromerzeugung genutzt werden.
Ausserdem wurden im Mai zwei große Photovoltaikanlagen im
Süden Frankreichs fertiggestellt. Sie bedecken zusammen über
36 Hektar und können mit 79.000 einzelnen Solarpanels bis zu
18,2 Megawatt Elektrizität erzeugen. Die Anlage steht in einer
besonders sonnenreichen Region. Das Kraftwerk wurde an die Landschaft
angepasst, um Anwohner zu besänftigen, die ursprünglich
gegen den Bau waren, mit der Folge, dass nicht jedes Element total
optimal ausgerichtet ist.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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