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Bei seiner Untersuchung von WebGL-Implementierungen hat das britische
Unternehmen Context
eine Sicherheitslücke im freien Browser Firefox 4 entdeckt.
Ein Angreifer kann dadurch mit einer geeignet präparierten
Webseite Screenshots jedes Bildschirmfensters anfertigen. Diese
Lücke ist spezifisch für die WebGL-Implementierung in
Firefox.
Die Firefox-Entwickler haben in der nächsten Version des Browsers,
die um den 21. Juni erscheinen soll, den Fehler korrigiert. Anwender
können alternativ bereits jetzt eine Beta-Version des Browsers
verwenden oder WebGL in seiner about:config-Seite abschalten. Context
hatte bereits im Mai eine Sicherheitslücke in WebGL aufgedeckt,
durch die sich per gezielter Überlastung der Grafikkarte unter
Windows 7 ein Bluescreen erzeugen ließ. Daraufhin hatten die
Firefox-Entwickler in Version 5 des Browsers eine WebGL-Funktion
abgeschaltet.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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