|
Gestern hat Adobe
die Sonntagsruhe unterbrochen, um schnellstmöglich eine Cross-Site-Scripting-Lücke
in Flash zu schließen, die bereits aktiv ausgenutzt wird.
Ein Angreifer kann durch die Lücke Kontrolle über personalisierte
Webseiten des Opfers übernehmen, also etwa dessen Webmail-Zugang
kapern. Zuvor muss er ihn dazu nur auf eine präparierte Webseite
locken.
Die Flash-Versionen 10.3.181.16 für Windows, Mac OS X, Linux,
Solaris und Android sind verwundbar. Adobe rät allen Anwendern,
umgehend die aktuelle Version
10.3.181.22 zu installieren. Benutzer des Internet Explorer
müssen auch noch das ActiveX-Plugin aktualisieren, das bereits
bei Versionsnummer 10.3.181.23 angelangt ist. Bei Adobe erfährt
man, welche Version der Browser derzeit nutzt.
Mit Chrome 11.0.696.77 hat Google ebenfalls schon reagiert und
eine aktualisierte Version seines Browsers veröffentlicht,
welche den aktualisierten Flash-Player enthält. Android-Nutzer
müssen sich noch gedulden, weil Adobe die Smartphone-Version
erst im Laufe dieser Woche auf den neuesten Stand bringen will.
Der Hersteller untersucht derzeit noch, ob auch der Reader und Acrobat
durch ihr Flash-Plugin angreifbar sind.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
Hannover · EDV-Beratung ·
Linux · Novell · Microsoft · Seminar ·
IT-Consult · Netzwerk · LPIC · CLE
|