|
Eine kritische Lücke haben Forscher der Ruhr-Universität
Bochum in Eucalyptus,
einer Open-Source-Implementierung von Amazons-EC2-Schnittstelle,
entdeckt. Wenn er sich im gleichen Netz wie ein angemeldeter Nutzer
befindet, kann ein Angreifer beliebige SOAP-Befehle in der Eucalyptus-Cloud
ausführen. Hierzu muss er einmalig die Signatur aus einem der
XML-Pakete mitschneiden, das der Nutzer während der Steuerung
an die SOAP-Schnittstelle von Eucalyptus schickt. Danach kann der
Angreifer die Signatur beliebig oft und lange nutzen, um eigene
XML-Pakete mit beliebigen Befehlen im Kontext des Nutzers auszuführen.
Alle Versionen bis einschließlich 2.0.2 sind verwundbar.
Eine fehlerbereinigtes Update in der Version 2.0.3 steht zum Download
bereit. Auch die auf Eucalyptus basierende Ubuntu Enterprise Cloud
(UEC) ist verwundbar. Die Updates für Ubuntu 10.04 LTS, 10.10
und 11.04 sind bereits verfügbar.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
Hannover · EDV-Beratung ·
Linux · Novell · Microsoft · Seminar ·
IT-Consult · Netzwerk · LPIC · CLE
|