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Die Ubuntu-Macher haben auf dem Ubuntu
Developer Summit, der vergangene Woche in Budapest stattfand,
die Weichen für die kommende Version 11.10 der Linux-Distribution
gestellt. Ubuntu 11.10 soll ohne den klassischen Gnome-2.x-Desktop
kommen, der in der aktuellen Version als Fallback bei nicht hardwarebeschleunigter
Grafik dient. Stattdessen wird auf eine Qt-basierte 2D-Version von
Unity zurückgegriffen. Unity selbst soll eine Menge Feinschliff
erhalten, die Entwickler wollen unter anderem die Fähigkeiten
des Launchers ausbauen.
Ubuntu 11.10 erhält mit LightDM einen schlankeren Display
Manager. Der soll nicht nur schneller starten als der bislang verwendete
Gdm, sondern kann mit Hilfe von Webkit auch den Begrüßungsbildschirm
rendern, sodass man die Login-Umgebung mit HTML, CSS und JavaScript
gestalten kann. Das Software Center soll noch bedienerfreudlicher
und schneller werden. Das einfache Backup-Tool DejaDup soll standardmäßig
installiert werden.
Für die Entwicklung von Ubuntu 11.10 steht der Zeitplan
bereits: Alle wesentlichen Features der neuen Version sollen in
gut einer Woche festgelegt sein. Die erste Alpha-Version mit Kernel
2.6.39 steht Anfang Juni an, mit der Alpha 3 Mitte August sollte
Ubuntu 11.10 im Groben stehen. Am 13. Oktober soll Ubuntu 11.10
nach zwei Beta-Versionen und einem Release Candidate dann zum Download
bereitstehen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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