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Erneut warnt
das auf Kontrollsysteme spezialisierte ICS-CERT vor einer kritischen
Lücke im webbasierten SCADA-Prozessleitsystem Genesis von Iconics.
Angreifer können durch die Buffer-Overflow-Lücke im ActiveX-Control
(GenVersion.dll) Schadcode in den Steuerrechner einschleusen. Dazu
genügt es, den Nutzer des Rechners auf eine verseuchte Webseite
zu locken. Der Angreifer kann unter Umständen die Kontrolle
über die mit Genesis gesteuerten Industrieanlagen gewinnen,
wenn der Steuerrechner erst einmal infiziert ist.
Die Lücke wurde Ende vergangenen Monats durch die Sicherheitsforscher
von Security Assessment entdeckt, die daraufhin ein Advisory sowie
einen Exploit auf Basis von JavaScript veröffentlichten. Mit
dem Update WebHMI V9.21 hat der Hersteller die Schwachstelle inzwischen
geschlossen. Das Update sollten auch Nutzer der Auswertungssoftware
BizViz des gleichen Hersteller installieren, da BizViz ebenfalls
das verwundbare ActiveX-Control mitbringt. Das amerikanische ICS-CERT
warnte erst vor zwei Monaten eindringlich vor insgesamt 35 Lücken
in SCADA-Systemen. Iconics Genesis war auch damals betroffen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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