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Nun geben die "Perl-Porter" wie versprochen jährlich
eine neue stabile Version der Programmiersprache frei. Bei der Version
5.14 sammelte sich innerhalb eines Jahres mehr Neues an als
in den 27 Monaten, in denen Perl 5.12 entstand. Jedoch finden sich
darunter kaum große Erweiterungen, wie sie Perl 5.10 brachte,
sondern viele kleine Erleichterungen bei praktischen Problemen,
Verbesserungen für konsistenteres Verhalten und leichte Anpassungen.
Im vorliegenden Release geht es hauptsächlich um Unicode und
Dokumentation. Große Teile der Dokumentation wurden überarbeitet,
stilistisch aktualisiert und von Anachronismen befreit. Die Entwickler
haben auch die API der Interna (XS) verändert, sie haben mehrere
Methoden als veraltet markiert und neue hinzugefügt. Unter
anderem dienen diese der Introspektion und um externe Multithread-Anwendungen
leichter anzubinden.
Ein angenommenes Projekt für den Summer of Code lässt
darauf schließen, dass der Umgang mit Unicode wenigstens intern
noch Verbesserung erfahren wird. Ebenfalls stark diskutierte Themen
für Perl 5.16 sind ein an die Perl-5-Erweiterung Moose angelehntes
Objektmodel und Signaturen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
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