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Einerseits erlaubt ein in einer virtuellen Maschine laufender
Firefox ungehinderten Zugang zum Web, andererseits ist das Wirts-Betriebssystem
vor Angriffen via Browser geschützt. Im Auftrag des Bundesamts
für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
hat die Sirrix AG dieses Konzept für Behörden zu einem
Paket namens BitBox geschnürt, das nun auch Privatanwendern
kostenlos zur Verfügung steht. Eine nicht kostenfreie Unternehmensvariante
bietet neben zentraler Administration einen sicheren Tunnel zwischen
den Desktop-Browsern und einem Internet-Gateway.
Für Windows und Linux gibt es die BitBox
als Download, eine Version für Mac OS X soll später folgen.
In einem installationsfertigen Paket enthält sie eine VirtualBox
4.0.4 sowie das Image eines gehärteten Debian-Linux samt Firefox
4. Der verwendete Rechner sollte mit mindestens zwei GByte RAM ausgerüstet
sein. Auf dem Desktop des Gastsystems wird bei der Installation
ein Ordner angelegt, der die Benutzereinstellungen des Browsers
und heruntergeladene Dateien speichert. Nur die Software aus der
VirtualBox kann auf ihn zugreifen.
Administratoren können in der Unternehmensvariante des Produkts
unter anderem festlegen, welche Daten der Browser dauerhaft speichert.
Beispielsweise lässt sich so das Installieren von Plug-ins
durch den Benutzer unterbinden. In dieser BitBox-Version kann man
Installations-Images mit einem Zertifikat versehen, was unter anderem
das sichere Aktualisieren gewährleisten soll.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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