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Die zweite Version ihrer Graph-Datenbank GraphDB hat die sones
GmbH herausgebracht. Nun lassen sich mit ihr Graphen auf mehrere
Rechner in einem Cluster replizieren, die Geschwindigkeit von Lese-Operationen
soll dadurch erhöht werden. Zwar soll das Schreiben im Cluster
auch auf jedem Knoten möglich sein, letztlich trägt jedoch
immer der Master-Rechner die Daten ein und leitet die Änderungen
an die Slaves weiter. Die Entwickler wollen bis Ende des Jahres
auch die Partitionierung von Graphen implementieren. Unabhängige
Teilgraphen sollen dabei auf unterschiedliche Knoten verteilt werden,
was wiederum den Zugriff beschleunigt.
Für GraphDB gibt es neben den bislang vorhandenen Java- und
.Net-APIs nun eine PHP-Schnittstelle. Ausserdem ist eine JavaScript-Bibliothek
vorhanden, die aus Webanwendungen heraus Abfragen ermöglicht.
Die Entwickler haben den Unterbau der Datenbank modularisiert, wodurch
sich neue Speicher-Backends und Schnittstellen leichter implementieren
lassen sollen.
GraphDB gibt es in einer Enterprise- und in einer kostenfreien
Open-Source-Ausgabe, die sich unter anderem in den mitgelieferten
Modulen zur Persistierung unterscheiden. Die Datenbank ist in C#
geschrieben, lässt sich jedoch mit Hilfe des freien .Net-Clone
Mono auch auf anderen Plattformen einsetzen. Das hauseigene GQL
steht als Abfragesprache zur Verfügung, das standardisierte
SparQL (Simple Protocol and RDF Query Language) soll folgen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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