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Um eine kritische Schwachstelle im WINS-Server und zwei Lücken
in Office zu beseitigen, hat Microsoft
zwei Updates veröffentlicht. Der Fehler im Windows Internet
Name Service (WINS) betrifft nur die Server-Versionen von Windows
und ermöglicht es aus der Ferne, Code in einen Server einzuschleusen
und zu starten. WINS ist standardmäßig nicht installiert,
anders als der Name es vermuten lässt, arbeitet der Dienst
nur im LAN und dient der Auflösung von NetBIOS-Namen gegen
IP-Adressen.
Die zwei Office-Lücken betreffen PowerPoint 2002, 2003 und
2007. Zwar ermöglichen sie ebenfalls die Infektion eines PCs,
aber weil der Anwender dafür ein präpariertes Dokument
öffnen muss, stuft Microsoft die Updates nur als "wichtig"
ein. Auch Office 2004 und 2008 for Mac sind von den Fehlern betroffen.
Microsoft hat erstmals den "Ausnutzbarkeitindex" der Schwachstellen
detaillierter angegeben. Nun unterscheidet der Index zwischen der
aktuellen Version und älteren Versionen. Im Microsoft Security
Bulletin Summary für Mai 2011 findet sich eine Übersicht
über die Updates.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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