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Um eine potenzielle DoS-Schwachstelle zu beseitigen, hat der Hersteller
ISC das Update
9.8.0-P1 für seinen DNS-Server BIND veröffentlicht.
Unter bestimmten Umständen können signierte Server-Antworten
(RRSIG) einen BIND-Server zum Absturz bringen. Laut ISC kann der
Fall jedoch nur eintreten, wenn der verwundbare Server sogenannte
Response Policy Zones (RPZ) unterstützt.
Welche Domain-Namen nicht aufgelöst werden sollen, soll sich
mit RPZ definieren lassen. Beispielsweise lässt sich über
eine Reputationsdatenbank definieren, welche das genau sind. RPZ
wurde erstmals in BIND 9.8.0 implementiert und soll den täglich
tausendfach registrierten Spam- und Malware-Domains entgegenwirken.
Nach Angaben von ISC wurde die DoS-Schwachstelle bislang noch nicht
für echte Angriffe verwendet. Jedoch habe das Unternehmen einige
DNSSEC-Validators beobachtet, die die verursachenden Antworten an
BIND-Server senden und damit ungewollt den Absturz auslösen.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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