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PostgreSQL
9.1 soll in spätestens vier Monaten fertig sein, jetzt
veröffentlichten die Entwickler die erste Beta der freien SQL-Datenbank.
Erstmals bietet sie einen synchronen Replikationsmodus, bei dem
mit COMMIT abgeschlossene Transaktionen die Slave-Knoten auf jeden
Fall erreichen. Wenn der Master nach dem COMMIT abstürzte,
bevor er die Daten zu den Slaves schicken konnte, konnte es bei
der bisher ausschließlich verfügbaren asynchronen Replikation
zu Datenverlusten kommen. Die synchrone Replikation stellt sicher,
dass der Master bei jeder schreibenden Transaktion wartet, bis einer
der Slave-Knoten die Daten in seine Transaktions-Logs geschrieben
hat. In PostgreSQL 9.1 wird weiterhin auch asynchrone Replikation
angeboten.
PostgreSQL 9.1 rüstet bei der Internationalisierung nach,
indem es COLLATE-Regeln für einzelne Spalten, Indizes und Ausdrücke
erlaubt. So ließ sich bislang die Sortierreihenfolge nur für
eine komplette Datenbank einmalig bei ihrer Erzeugung setzen. Der
Server greift bei den anfänglich verfügbaren Collation-Regeln
auf die im Betriebssystem vorhandenen Locales zurück. Mit CREATE
COLLATION lassen sich neue Regeln erstellen. In den Release-Notes
sind sämtliche Neuerungen nachzulesen. Die Entwickler bitten
um intensives Testen der Beta. Für Free BSD, Mac OS X, Linux,
Solaris und Windows sind auf der Download-Seite ausführbare
Versionen sowie der Quellcode des Projekts erhältlich.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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