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Davon, dass optischen Links die Zukunft gehört, ist der US-Konzern
Intel überzeugt.
Obwohl auf das jüngst eingeführte Thunderbolt mit Apple
bislang erst ein Anbieter setzt, forscht der Chiphersteller bereits
an der nächst schnelleren Übertragungstechnik bei der
das System mit vier gebündelten Silizium-Lasern in der ersten
Generation über 100 Meter über dünne Glasfasern bis
zu 50 GBit/s transportieren soll. Als Low-Cost-Verbindung erreicht
Thunderbolt momentan nur 10 GBit/s über Kupferkabel, ist laut
Intel aber auch für optische Fasern spezifiziert.
Die Datenübertragungstechnik soll wie Thunderbolt als Tunnel
für beliebige andere Protokolle dienen, darunter PCI Express
und Display Port. Dabei soll der Silizium-Laser Thunderbolt nicht
ersetzen, sondern je nach Gerät auch als Ergänzung zum
Einsatz kommen.
Laut PC World nannte Intel auf einer Presseveranstaltung in New
York erstmals mit 2015 auch einen möglichen Starttermin für
die neue Übertragungstechnik. Aber bis dahin sind noch einige
Hürden zu nehmen. Man forsche derzeit daran, die bislang getrennt
von einander entwickelten Sende- und Empfangsbausteine zu verkleinern
und in einem Chip zu verschmelzen, damit die Übertragungstechnik
auch in Mobilgeräten zum Einsatz kommen kann.
(ez, hannover)
(siehe auch Heise
News-Ticker :)
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